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AKRIZO: MUSEEN Veranstaltungen März 2010 PRAG (CZ)
Hotel Beratungs- und Reservierungs-Hotline in Deutschland:
Mo. - Fr.: von 9:30 bis 19:00 Uhr:
Deutschland: 0234 3386 903 | International: 0049 234 3386 903
Reservierungsanfrage: Allgemeine Reservierungsanfrage

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MUSEEN Veranstaltungskalender März 2010 Prag Cityguide
Prag Museen Veranstaltungskalender AKRIZO's monatlicher Veranstaltungskalender bietet Ihnen einen Überblick über Museen und die aktuellen Ausstellungen in Prag: Nationalmuseeum, Museeum der Hauptstadt Prag und Museen von A - Z.

[ Theater ] [ Musikclubs ] [ Klassik ] [ Galerien ] [ Museen ]

März 2010

NATIONALMUSEUM
(NÁRODNÍ MUZEUM)
Praha 1, Václavské nám. 68, Tel. 224 497 111 oder die letzten drei Zahlen 376, 352, E-Mail: nm@nm.cz, www.nm.cz
Das Nationalmuseum wurde 1818 gegründet, das historische Gebäude am 18. Mai 1891 eröffnet. Es ist das umfangreichste Museum der Tschechischen Republik, es besitzt 14 Millionen Sammlungsgegenstände, 21 Expositionen in Prag, 13 Expositionen außerhalb Prags.
Geöffnet: täglich 10-18 Uhr (jeden ersten Montag im Monat geöffnet 10-19 Uhr, jeden ersten Mittwoch im Monat geöffnet 10-20 Uhr). Jeden ersten Dienstag im Monat geschlossen.
Übersehen Sie nicht: am 23. 3. ist das historische Gebäude des NM geschlossen. Aktuelle Informationen über zeitweilige Änderungen der Besuchszeit s. www.nm.cz, oder unter den oben angeführten Rufnummern.
Eintrittsgeld - historisches Gebäude: voll 150 Kc, reduziert 100 Kc (Senioren über 60 Jahre, Invaliden, Studenten, Kinder 6-15 Jahre), Kinder bis 6 Jahre Eintritt frei, Familie 250 Kc (max. 4 Personen - 2 Erwachsene und 2 Kinder bis 15 Jahre, oder 1 Erwachsener und 3 Kinder bis 15 Jahre), Jahreseintrittskarte 600 Kc. Gebühr für die kommentierte Besichtigung für Einzelne 80 Kc, für Gruppen von 7-30 Personen 500 Kc. Jeden ersten Montag im Monat Eintritt frei.
Gebühr fürs Filmen und Fotografieren: 50 Kc.
Einheitseintrittskarte - historisches + neues Gebäude des NM: voll 200 Kc, reduziert 150 Kc (Senioren über 60 Jahre, Invaliden, Studenten, Kinder 6-15 Jahre), Kinder bis 6 Jahre Eintritt frei, Schulgruppen mit pädagogischer Begleitung à 70 Kc, Familie: (max. 4 Personen - 2 Erwachsene und 2 Kinder, 1 Erwachsener und 3 Kinder) 350 Kc, Jahreseintrittskarte 800 Kc, kommentierte Besichtigung für Einzelne 140 Kc, für Gruppen von 7-30 Personen 800 Kc.
Gebühr fürs Filmen und Fotografieren: 80 Kc.

HISTORISCHES GEBÄUDE DES NATIONALMUSEUMS:
Palais Neo-Renaissance mit reicher künstlerischer Verzierung, entworfen durch den Architekten Josef Schulz.
Ständige Expositionen:
Pantheon - Galerie der bedeutendsten Persönlichkeiten der tschechischen Wissenschaft, Kunst und Geschichte
Historische Exposition - Prähistorische Geschichte Böhmens, Mährens und der Slowakei
Exposition von Orden und Würdigungen
Mineralogisch-petrologische Exposition - Minerale, Gesteine, Edelsteine, Meteoriten und Tektiten
Zoologische Exposition - wirbellose Tiere, niedrigere Knochentiere, Vögel und Säugetiere
Exposition Wandern durch die geologische Vergangenheit der Erde
Paläontologische Exposition - Entwicklung des Lebens auf der Erde - versteinerte Pflanzen und Tiere
Anthropologische Exposition - Menschliche Beine sagen aus
Osteologische Exposition - Skelette von Säugetieren
Reiche Konzert- und Vorlesungstätigkeit, Museumsshop mit Souvenirs und Publikationen.
Ausstellungen:
Fürst Václav, Heiliger und Herrscher. Ausstellung von Manuskripten mit der Thematik des heiligen Wenzels. Einzigartige Manuskripte der Österreichischen Bibliothek oder das prachtvolle illuminierte Manuskript Das Leben des heiligen Wenzels aus Sammlungen der Versicherungsanstalt UNIQA, das in der Tschechischen Republik noch nie ausgestellt war, werden bestimmt nicht nur Geschichtekenner schätzen. Es stammt aus dem Jahr 1585, und die Überzahl der Illuminationen weckt den Eindruck eines Renaissancecomics. Aus Sammlungen des Nationalmuseums wird die Serie von Abbildungen aus im 14. - 17. Jahrhundert datierten Manuskripten ausgestellt werden. Von 24. 3. bis 2. 5.
Orden von Václav Havel. Die Exposition stellt Orden unseres ersten Nachnovemberpräsidenten zusammen mit weiteren kostbaren Gegenständen aus Sammlungen des Nationalmuseums vor. Besucher können sich auf tschechische sowie ausländische Würdigungen freuen. Zu den bedeutendsten Exponaten gehört der Weiße Adlerorden, die Besucher werden auch die älteste bekannte Abbildung des polnischen heraldischen Tieres auf der einzigartigen Münze aus dem 13. Jahrhundert sehen können. Weiter werden zum Beispiel französische Ehrenlegionsorden vorgestellt. Eine Perle darunter ist dann der Orden, der zum ersten Mal einem tschechischen Soldaten erteilt wurde - Napoleon Bonaparte hat ihm den Orden selbst direkt auf dem Schlachtfeld von Austerlitz übergeben. Von 3. 3. bis 31. 12.
Geschichte des Planeten Erde. Wie ist unser blauer Planet entstand und wie hat er sich im Verlauf von Millionen von Jahren entwickelt? Welche Kräfte und Prozesse haben ihn geformt, wie ist das Leben entstanden und warum ist er so außergewöhnlich? Auf solche und ähnliche Fragen gibt uns diese Ausstellung die Antwort - wobei sie andere Fragen evoziert - auf der einzigartige Gegenstände aus mineralogischen, petrologischen und paläontologischen Sammlungen vorgestellt werden, ergänzt mit einer Menge von einzigartigen Dioramen, einem Modell des Vulkans, der Simulation eines Erdbebens, einen Modell eines Dinosauriers in Lebensgröße, interaktiven Programmen und Szenerien. Bis 6. 7.
Nicht nur schlichte Wissenschaft. Die Ausstellung zeigt auf konkreten Buchtiteln die populär-wissenschaftliche Tätigkeit von Mitarbeitern der zoologischen Abteilung des Naturwissenschaftlichen Museums, die auf populäre Form die schlichte Wissenschaft der weiten Öffentlichkeit erklären. Viele sind Autoren von zahlreichen populär-wissenschaftlichen Büchern über das Reich der Tiere, aber auch über weitere interessante Bereiche der Natur zu Hause sowie in der Welt. Manche Titel wurden auch im Ausland herausgegeben. Galerie Pokoutník, 2. Geschoss. Bis 31. 12.

NEUES GEBÄUDE DES NATIONALMUSEUMS
(Gebäude der ehemaligen Föderalen Versammlung)
Praha 1, Vinohradská 1
Barrierenfreier Eingang.
Geöffnet: täglich 10-18 Uhr (Kassen 10-17.30 Uhr), jeden ersten Montag im Monat geöffnet 10-19 Uhr, jeden ersten Mittwoch im Monat geöffnet 10-20 Uhr.
Übersehen Sie nicht: am 5. und 11. 3. geöffnet 10-16 Uhr.
Eintrittsgeld: voll 100 Kc, reduziert 70 Kc (Senioren über 60 Jahre, Invaliden, Studenten, Kinder 6-15 Jahre), Kinder bis 6 Jahre Eintritt frei, Familie 170 Kc (max. 4 Personen - 2 Erwachsene und 2 Kinder bis 15 Jahre, oder 1 Erwachsener und 3 Kinder bis 15 let), Jahreseintrittskarte 400 Kc.
Gebühr fürs Fotografieren und Filmen: 50 Kc.
Ausstellungen:
Die ältesten Silberschätze. Die Ausstellung stellt einzigartige Funde von Münzen und Schmuckgegenständen vor - den bisher nicht ausgestellten größten, in Podebrady gefundenen Schatz in Böhmen und den letzten geretteten Schatz aus dem Jahr 1970 aus Hradec Králové. Die Ausstellung umfasst mehr als 2 000 Münzen, darunter auch den ältesten Typ böhmischer Münze - Denar von Boleslav I. aus den 60. Jahren des 10. Jahrhunderts. Bis 23. 5.
Historische Juwelen. Die Ausstellung stellt nicht nur die tschechische Denkmalpflege, ihre Tätigkeit und bedeutende Ereignisse vor, sondern ihr Bestandteil sind auch die Preise Europa Nostra, manchmal bezeichnet als sog. Oskars der Denkmalpflege, und stellt ebenfalls Projekte vor, die damit gewürdigt wurden. Ohne Hyperbel handelt es sich um die größte Würdigung der Arbeit der Denkmalpflege, auf die zurzeit auch die Staatsburg und -schloss Becov nad Teplou aspiriert. Bis 18. 4.
Bedeutende Persönlichkeiten des tschechischen Olympismus. Im Mai 2009 sind 110 Jahre seit der Gründung des Tschechischen olympischen Komitees verlaufen. Die Ausstellung bringt diese Tatsache näher durch Erinnerung an Persönlichkeiten und Ereignisse, die sich an der Konstitution der internationalen und dadurch auch der tschechischen olympischen Bewegung beteiligt haben. Das Tschechische olympische Komitee hat in seinen Anfängen eine bedeutende Aufgabe nicht nur bei der Entwicklung des tschechischen Sports gespielt, sondern auch bei der internationalen Emanzipation unseres Volkes. Es werden einzigartige Sammlungen des Nationalmuseums sowie geliehene private Exponate von Vera Cáslavská und Jan Zelezný ausgestellt. Bis 4. 4.
Für die Freiheit. Die Ausstellung bringt die Atmosphäre und das Leben in der Tschechoslowakei in den 50., 70. und 80. Jahren des 20. Jahrhunderts näher. Sie befasst sich mit der Verbreitung von freien Informationen und der Propaganda, präsentiert verschiedene Blicke auf einzelne Ereignisse, die Atmosphäre der Zeit und die Problematik der Informationen und des Zugangs dazu allgemein. Bis 6. 7.

Weitere Expositionen des NM in Prag:

TSCHECHISCHES MUSEUM DER MUSIK
(CESKÉ MUZEUM HUDBY)
Praha 1, Karmelitská 2, ehemalige Barockkirche Hl. Maria Magdalena, Tel. 257 327 285, 257 329 407, 257 322 248, Fax 257 322 216, E-Mail: c_muzeum_hudby@nm.cz , museum_musicale@nm.cz, www.nm.cz
Ursprünglich Barockkirche Hl. Maria Magdalena auf der Kleinseite.
Barrierenfreier Eingang.
Geöffnet: Mo 13-18 Uhr, Mi 10-20 Uhr, Do 10-18 Uhr, Fr 9-18 Uhr, Sa+So 10-18 Uhr.
Studienraum: geöffnet Mo+Fr 10-15 Uhr, Mi+Do 10-18 Uhr.
Eintrittsgeld: ins ganze Objekt - voll 100 Kc, reduziert 60 Kc, Familie 160 Kc, Schulgruppe à 30 Kc; Jahreseintrittskarte 400 Kc. kurzfristige Ausstellungen - voll 60 Kc, reduziert 30 Kc.
Jeden ersten Donnerstag im Monat Eintritt frei.
Fachkommentar in der Exposition für Gruppen bis 20 Personen auf tel. Bestellung im Voraus: in Tschechisch 300 Kc, in Fremdsprache 600 Kc.
Gebühr fürs Filmen und Fotografieren in der Exposition: 40 Kc.
Das Orchestrion Wrede aus dem Jahr 1910 wird jeden ersten Montag im Monat um 14 und 16 Uhr eingeschaltet.
Konzerte und kommentierte Besichtigungen für Fachöffentlichkeit, Öffentlichkeit, Blinde oder Sichtbehinderte.
Der Katalog von Musikalien der musikalisch-historischen Abteilung ist unter nris.nkp.cz zugänglich, evtl. unter www.nm.cz/katalogy.php - gescannte Katalogisierungskarten des Notenarchivs, der Sammlung der Nichtnotenmanuskripte, Nachlässe und eines Teils der Musikbibliothek, Online-Katalog (vorläufig nur ein Teil der Sammlungen).
Ständige Exposition:
Mensch - Instrument - Musik. Es sind 400 Uhristorische Musikinstrumente außerordentlichen Wertes ausgestellt: Hammerklavier, F. X. Christoph (?) aus der Zeit um 1785 - W. A. Mozart spielte darauf bei seinem ersten Besuch von Prag im Januar 1787, Geige von N. Amati (aus der Zeit um 1650), Glasharmonika, Radleier mit dem Holzstich "Verkündigung" (unbekannter Autor, 18. Jahrhundert).
Ausstellungen:
Traditional Jazz Studio - 50 Jahre lebendiger Tradition. Bis 1. 3.
Musik + X. Das Goethe-Institut Prag stellt im Tschechischen Museum der Musik die deutsche musikalische Popkultur vor - Pop, Indie, Hiphop, Techno. "Musik + X" lädt Besucher zum multimedialen Spaziergang durch Genres, Szenen und den Lebensstil junger Leute in Deutschland ein. Die interaktive und multimediale Ausstellung bietet eine Menge von musikalischen Proben, audiovisuellen Materialien, Fotografien und Texten an, also ein buntes Klangbild der deutschen Popkultur und der Kultur der Jugend. Die Ausstellung orientiert sich an aktuelle Popstars, Rockrebelle, Rappers und DJ`s von München bis zu Köln und von Frankfurt bis zu Jena. Von 20. 3. bis 19. 4.
Aktuelle Informationen über Programme unter /www.nm.cz.
Konzerte:
11. Do Frühlingskonzert zu Ehren Johann Sebastian Bachs. Mitwirkung Sukuv komorní orchestr - Konzertmeister und künstl. Leiter Martin Kos. Programm: Brandenburgisches Konzert Nr. 3 G-Dur, Konzert a-Moll für Geige und Orchester BWV 1041, Suite Nr. 2 h-Moll für Flöte und Orchester, BWV 1067, Konzert d-Moll für Geige, Oboe und Orchester BWV 1060, Brandenburgisches Konzert Nr. 5 D-Dur. Solisten: Martin Kos - Geige, Raffaele Trevisani - Flöte (Italien), Jirí Krejcí - Oboe, Eva Tornová - Cembalo. Informationen und Reservierung der Eintrittskarten unter E-Mail: radka.kralova@suk-ch-o.cz, Tel. 608 554 997. Vorverkauf der Eintrittskarten: Ticketpro, Via Musica, Bohemia Ticket und vor Ort eine Stunde vor dem Beginn des Konzertes - 19.30 Uhr
24. Mi Bristol University Chamber Choir and Chamber Orchestra (England). Der hervorragende Misch-Universitätschor aus Bristol tritt mit dem Kammerorchester derselben Universität auf. Dirigenten: Ajantha Chandrasena, Emma Goddard. Programm: Mozart, Schumann u. a. Eintrittsgeld: in Form eines freiwilligen Beitrags zu Gunsten der Hospiz-Bürgervereinigung Cesta domu, www.cestadomu.cz. Reservierung nötig unter E-Mail: admin@concert.cz, Tel. 224 255 489, 222 524 388 oder www.concert.cz - 19.30 Uhr

SCHLOSS VON CHVALY HORNÍ POCERNICE
(CHVALSKÝ ZÁMEK HORNÍ POCERNICE)
Praha 20, Na Chvalské tvrzi 857, Tel. 271 071 611, E-Mail: urad@pocernice.cz, www.pocernice.cz
Ursprünglich mittelalterliche gotische Feste mit erhalten gebliebenen Scharten, durch Prager Jesuiten im Renaissance- und Barockstil adaptiert.
Verkehrsverbindung: Metro B Station "Cerný Most", Bus 222, 223, 261, 274, 344, 303, 398, Haltestelle "Chvaly".
Geöffnet: täglich außer Mo 10-17 Uhr.
Eintrittsgeld: voll 30 Kc, reduziert 20 Kc, Familie 70 Kc, Gruppen von mehr als 10 Personen à 20 Kc, Schulgruppen bis 15 Jahre à 10 Kc, Kinder bis 6 Jahre Eintritt frei.
Exposition:
Rekonstruktion des Ateliers der akad. Mal. Ludmila Jirincová, der "ersten Dame der tschechischen Grafik" (historisches Mobiliar, Bilder, persönliche Gegenstände).
Galerie von Werken und Sammlungen der akad. Mal. Ludmila Jirincová (Grafik, Bilder, Illustrationen, einzigartige historische Gegenstände).
Ausstellungen:
Lukás Trnka - Bilder, Grafik. Von 23. 2. bis 28. 3.
Ausstellung der tschechischen Buchkultur, Buchbindungen von Jirí Fogl - Teufelsbibel. Von 3. 3. bis 2. 5.
Ausstellung von Studentenwerken des Ateliers des Konservierens und Restaurierens der Fachmittelschulen VOS grafická und SPS grafická Helichova. Von 3. 3. bis 4. 4.
Ausstellung von Fotografien, fotografischer Wettbewerb des Zweiwochenzeitschrift NásREGION. Von 30. 3. bis 25. 4.

MUSAION - ETHNOGRAPHISCHE EXPOSITION
(MUSAION - NÁRODOPISNÁ EXPOZICE)
Sommerschlösschen Kinských (Letohrádek Kinských), Kinského zahrada 98, Praha 5, Tel. 257 325 766, E-Mail: jirina_langhammerova@nm.cz, www.nm.cz
Sommerschlösschen Kinských im Kinského-Garten in Smíchov.
Geöffnet: täglich außer Mo Oktober - April 9-17 Uhr, Mai - September 10-18 Uhr.
Eintrittsgeld: voll 70 Kc, reduziert 40 Kc, Kinder bis 6 Jahre Eintritt frei, Familie 110 Kc, Schulgruppen ab 6 Personen à 30 Kc.
Der Studienraum des Musaions ist am Donnerstag 13-16 Uhr geöffnet.
Gebühr fürs Filmen oder Fotografieren: 30 Kc.
Souvenirshop, Stilcafé.
Ständige Exposition:
Volkskultur Böhmens und Mährens. Die Exposition enthält Volkstrachten, Bräuche, Handwerke, Folklore, Volkshandwerkwerkstätten: Töpferei, Keramik, Holzschnitzerei, Spitzenweben, Malerei auf Glas, Spitzenklöpfeln, Pumpernickeldekorieren, Folklorefeierlichkeiten.
Ausstellung:
Tschechischer Banát / Leben und Traditionen der tschechischen Bewohner des rumänischen Banat. Die Ausstellung bring Besuchern Belege über das Leben der dortigen tschechischen Kommunität näher, die sich während zwei hundert Jahre in Isolation von der tschechischen Majoritätsgesellschaft entwickelt hat, die jedoch in vielen Zügen geistige und materielle Werte der traditionellen Volkskultur behalten hat. Ausstellung verlängert bis 2. 5.

ANTONÍN-DVORÁK-MUSEUM
(MUZEUM ANTONÍNA DVORÁKA)
Praha 2, Ke Karlovu 20, Tel. 224 918 013, Tel./Fax 224 923 363, E-Mail: a.dvorak.museum@nm.cz, www.nm.cz
Barocksommerschlösschen Amerika, gebaut 1717-1720 nach dem Projekt von K. I. Dienzenhofer, Garten des Museums mit Skulpturen aus der Werkstatt von Matyás Braun.
Geöffnet: täglich außer Mo Oktober bis März 10-13.30 und 14-17 Uhr. April bis September 10-13.30 und 14-17 Uhr (Di 11-15.30 und 16-19 Uhr).
Eintrittsgeld: voll 50 Kc, reduziert 25 Kc, Familie 90 Kc, Schulgruppen à 10 Kc.
Fachkommentar in der Exposition (für 1 - 30 Personen, auf telefonische Bestellung im Voraus): 200 Kc (in Tschechisch), 500 Kc (in Fremdsprache).
Die Gebühr fürs Filmen und Fotografieren beträgt 30 Kc.
Ständige Exposition:
Antonín Dvorák (1841-1904). Klavier des Komponisten, Möbel, Gegenstände aus persönlichem Eigentum.
Ausstellung:
Ich bin in Amerika geboren / Ruzena Nasková (1884-1960). Die Ausstellung erinnert an den 125. Jahrestag der Geburt der bedeutenden tschechischen Theater- und Filmschauspielerin. Bis 27. 3.

BEDRICH-SMETANA-MUSEUM
(MUZEUM BEDRICHA SMETANY)
Praha 1, Novotného lávka 1, Tel./Fax 222 220 082, E-Mail: b.smetana.muzeum@nm.cz, www.nm.cz
Neorenaissance-Gebäude des ehemaligen Altstädter Wasserwerks aus den Jahren 1883-1884 mit reicher Graffito-Dekoration nach Entwürfen von Mikolás Ales und Frantisek Zenísek.
Geöffnet: täglich außer Di 10-12 und 12.30-17 Uhr.
Eintrittsgeld: voll 50 Kc, reduziert 25 Kc, Familie 90 Kc, Schulgruppen à 10 Kc.
Der Studienraum ist auf telefonische Bestellung zugänglich.
Fachkommentar in der Exposition (für 1 - 30 Personen, auf telefonische Bestellung im Voraus): 200 Kc (in Tschechisch), 500 Kc (in Fremdsprache).
Die Gebühr fürs Fotografieren beträgt 30 Kc.
Ständige Exposition:
Bedrich Smetana (1824-1884) - Leben und Werk. Fast kompletter Fonds Smetanas Manuskripte, Smetanas Klavier, Proben von Autographen Smetanas Kompositionen, Briefe, Tagebücher. Die Exposition ist mit Pulten mit Smetanas Kompositionen ergänzt, die mit einem Lasertaktstock beherrscht werden.
Ausstellung:
Prager Gesangchor Smetana - 100 Jahre. Erinnerung an die 100jährige künstlerische Arbeit, aber auch gemeinsame Freude. Programme und Plakate von Konzerten, Fotografien in Fracks auf dem Podium sowie im Sportanzügen beim Sport bei Sommerlagern, Chroniken, Trophäen zum Andenken von zahlreichen künstlerischen Erfolgen, Proben von Partituren, die dem Chor von einer Reihe bedeutender tschechischer Komponisten gewidmet wurden. Ausstellung verlängert bis 27. 3.

NÁPRSTEK-MUSEUM DER ASIATISCHEN, AFRIKANISCHEN UND AMERIKANISCHEN KULTUREN
(NÁPRSTKOVO MUZEUM ASIJSKÝCH, AFRICKÝCH A AMERICKÝCH KULTUR)
Praha 1, Betlémské nám. 1, Tel. 224 497 500-1, Fax 222 221 418, E-Mail: public.npm@aconet.cz, www.aconet.cz/npm/
Komplex von Gebäuden der ehemaligen Bierbrauerei und Weinbrennerei "U Halánku".
Geöffnet: täglich außer Mo 10-18 Uhr.
Eintrittsgeld: voll 80 Kc, reduziert 50 Kc, Familie 130 Kc, Kinder bis 6 Jahre Eintritt frei, Schulgruppen von mehr als 5 Personen à 30 Kc. Jahresabonnement in Ausstellungen 160 Kc.
Jeden ersten Freitag im Monat Eintritt ins ganze Objekt frei.
Gebühr fürs Fotografieren (in der Exposition ohne Blitz) und Filmen 30 Kc.
Die Bibliothek des Náprstek-Museums ist Di und Do 9-12 Uhr, Mi 13-16 Uhr geöffnet.
Im Náprstek-Museum verkaufen wir Ansichtskarten, Kataloge, Publikationen, Souvenirs, Kopien von Sammlungsgegenständen, keramische Lehrmalgegenstände und Poster.
Ständige Expositionen:
Indianerkulturen des Nord- und Südamerikas - Belege des Lebens und der Kultur von Indianerethnika
Kulturen Australiens und Ozeaniens - Belege des Lebens und der Kultur von Ethnika dieser Gebiete
Amerika. Die neue ständige Exposition der Indianerkulturen des Gebiets von Arktis, der Nordwestküste, Kaliforniens und des Südwestens Nordamerikas ermöglicht es Besuchern, Kulturen der ursprünglichen Bewohner Amerikas im historischen Zeitraum zu verstehen, als es zum Durchdringen der nativen Kultur mit der westlichen Kultur kam. Die Kollektionen von Exponaten sind im historisch entsprechenden Milieu aus dem Beginn des 20. Jahrhunderts vorgestellt, wo sie meistens im Terrain gewonnen wurden. Die bildkünstlerische Raumlösung der Ausstellung zeichnet die Adaptierung von weiteren Sälen der Exposition vor, die in den nächsten Jahren folgen sollten.
Nias - Insel der Vorfahren und Mythen. Die Exposition bringt die eigenständige Kultur der indonesischen Insel Nias so näher, wie sie der Forschungsreisende Pavel Durdík am Ende des 19. Jahrhundert kennen lernte. Der Ausstellungssaal ist in thematische Kreise gegliedert - Architektur, Strategie des Lebensunterhalts, Alltag auf der Nias, Kult der Vorfahren, Militärkunst, Verarbeitung von Materialien und Herstellung von Gegenständen (Arbeit mit Holz, Ton, farbigen Metallen, Weben, Anwendung von Textilien, Flechten und Herstellung von Tapa).
Ausstellungen:
Im Schatten des Jaguars. Der Jaguar ist das Symbol der Sonne und ein permanenter Bestandteil von Mythen und Schamanenriten der ursprünglichen Bewohner von Venezuela, Kolumbien, Brasilien, Peru und Ekuador. Der Jaguar führt uns symbolisch durch diese Ausstellung, die das Leben der eingeborenen Bewohner, Ethniken aus dem Gebiet des Amazoniens, mit ihrer auf Jagd, Sammeln und Einsiedlerlandwirtschaft gegründeten Lebensweise näher bringt. Die Ausstellung wird durch aktuelle Fotografien von einigen Ethnika aus dem Gebiet Amazoniens ergänzt, deren Lebensweise und materielle und geistige Kultur sich durch den Einfluss der Westzivilisation und deren Errungenschaften ändert. Bis 4. 4.
Durch die ganze Welt auf Stereoskopen. Im Jahre 2009 verlaufen 115 Jahr vom Tod von Vojta Náprstek, und das Museum erinnert an diesen Jahrestag durch eine Ausstellung von bisher nicht ausgestellten Fonds. Eine der Neuigkeiten, die Náprstek der Öffentlichkeit zugänglich gemacht hat, waren stereoskopische Bilder, aus denen er eine selbständige Sammlung gebildet hat. Der Besucher der Ausstellung macht mittels Vergrößerungen von Aufnahmen von vor allem Hauptstädten der einzelnen Staate eine fiktive Reise um die Welt, die auf dem Platz Betlémské námestí in Prag beginnt, und kehrt durch Europa, Afrika, Amerika und Asien wieder ins Náprstek-Museum zurück. Bis 28. 3.
Der kommunale Politiker Vojta Náprstek. Ausstellung zum 180. Jahrestag der Geburt des Prager Mäzenen, Philanthropen, Patrioten, Gründers des Museums und auch Politikers Vojta Náprstek. Ausstellung verlängert bis 27. 3. 2011.

NATIONALDENKMAL AUF VÍTKOV
(NÁRODNÍ PAMÁTNÍK NA VÍTKOVE)
Praha 3, U Památníku 1900, Tel./Anrufbeantworter 222 781 676, E-Mail: oncd@nm.cz, www.nm.cz, www.pamatnik-vitkov.cz
Verkehrsverbindung: von der Haltestelle "Ohrada" (Tram, Bus) durch den Park 1 400 m, vom Museum der Armee der CR, vom Platz Tachovské námestí (Bus 207, 133).
Geöffnet: Do-So 10-18 Uhr.
Eintrittsgeld in die Exposition: voll 60 Kc, reduziert 30 Kc, Familie 90 Kc, Schulgruppen à 20 Kc.
Eintrittsgeld auf die Dachaussicht: voll 80 Kc, reduziert 50 Kc, Familie 130 Kc, Schulgruppen à 30 Kc.
Eintrittsgeld ins ganze Objekt: voll 110 Kc, reduziert 60 Kc, Familie 170 Kc, Schulgruppen à 40 Kc, Jahreseintrittskarte 500 Kc.
Führung: in Tschechisch 200 Kc, in Fremdsprache 500 Kc.
Gebühr fürs Fotografieren und Filmen: 80 Kc.
Ständige Expositionen:
Denkmal auf dem Hügel Vítkov, gebaut 1929-1938 zu Ehren der tschechoslowakischen Legionären.
Museum der modernen Geschichte mit der multimedialen Exposition Kreuzungen der tschechischen und tschechoslowakischen Staatlichkeit.
Grab eines unbekannten Soldaten.
Geschichte des Nationaldenkmals auf Vítkov eingegliedert in Kulissen des Mausoleums Gottwalds.
Monumentale Reiterstatue von Jan Zizka.
Ausstellung:
Burgfotoarchiv 1918-1933. Die Ausstellung präsentiert den gleichnamigen fotografischen Fonds, der bei der Presseabteilung des Büros des Präsidenten der Republik entstanden ist und jetzt fachlich verarbeitet und im Archiv des Nationalmuseums zugänglich gemacht ist. Das Burgfotoarchiv enthält fast zehn tausend Fotografien, die ein Bildzeugnis der fünfzehn Jahre der ersten Tschechoslowakischen Republik sind - die Ausstellung stellt also nur eine enge Auswahl aus der Gesamtzahl vor. Sie zeigt den Präsidenten T. G. Masaryk bei offiziellen sowie privaten Angelegenheiten und auch verschiedenste Aktionen, an denen er persönlich nicht teilgenommen hat. Bis 6. 7.

JAROSLAV-JEZEK-DENKMAL
(PAMÁTNÍK JAROSLAVA JEZKA)
Das blaue Zimmer
Praha 1, Kaprova 10, Informationen unter Tel. 257 327 285, Fax 257 327 283, E-Mail: museum.musicale@nm.cz, www.nm.cz
Geöffnet: nur Di 13-18 Uhr.
Eintrittsgeld: voll 10 Kc, reduziert 5 Kc, Schulgruppen à 2 Kc.
Die Gebühr fürs Filmen und Fotografieren beträgt 20 Kc.
Ständige Exposition:
Das "Blaue Zimmer" in der Wohnung Jezeks. Authentisches Interieur mit Jezeks Bibliothek, Klavier, Notendrucken seiner Werke, Gegenständen aus dem Nachlass, Umgebung, wo der bekannte Komponist lebte und schaffte.

MUSEUM DER HAUPTSTADT PRAG
(MUZEUM HL. M. PRAHY)
Praha 8, Na Porící 52, Tel. 224 816 773, 606 859 951 (Handy), Abteilung für die Präsentation der Sammlungen, Praha 1, Kozná 1, Tel. 224 227 490, E-Mail: muzeum@muzeumprahy.cz, www.muzeumprahy.cz
Geöffnet: täglich außer Mo 9-18 Uhr.
Eintrittsgeld: voll 100 Kc, reduziert (Studenten, Senioren) 40 Kc, Familie 180 Kc, Kinder bis 6 Jahre Eintritt frei, Schulgruppen 20 Kc/Person (pädagogische Begleitung Eintritt frei).
Gemeinsame Eintrittskarte in das Hauptgebäude des Museums Na Porící und in das ehemalige Zollhaus von Podskalí na Výtoni: voll 110 Kc, reduziert 40 Kc, Familie 200 Kc - in beiden betreffenden Objekten des Museums erhältlich.
Jeden ersten Donnerstag im Monat geöffnet bis 20 Uhr, Eintrittsgeld 1 Kc.
Separate Eintrittskarte ins 3D-Kino 30 Kc, reduziert 15 Kc, Reservierung unter Tel. 224 816 772, Kl. 24 notwendig.
Ständige Expositionen:
Prähistorisches und historisches Prag / Geschichte der Stadt und ihrer Bewohner von der Urzeit bis das Jahr 1784. Saal Nr. 1 - Prag in der Urzeit und in Frühmittelalter, Saal Nr. 2 - Prag im Hochmittelalter, Saal Nr. 5 - Prag an der Wende des Mittelalters und der Neuzeit (1437-1620), Saal Nr. 6 - Barockprag (1620-1784).
Langweils Modell von Prag aus den Jahren 1826-1837. Einzigartiges, handhergestelltes Papiermodell von Prag.
Neuigkeiten: 3D-Stereokino - virtueller Flug durch das Langweils Modell von Prag, Dauer 6 min - die Projektion verläuft alle 30 Minuten ab 9.30 bis 17.30 Uhr; am ersten Donnerstag im Monat nur aufgrund einer Reservierung.
DVDs (Langweils Modell) sind im Shop im Hauptgebäude des Museums auf Florenc oder per Nachnahme unter der E-Mail: kyselova@muzeumprahy.cz erhältlich.
ABC-Buch der Besucher von Denkmälern - romanischer und gotischer Stil. Haptische ständige Exposition. Modelle der bedeutendsten Prager Baudenkmäler des romanischen und gotischen Zeitraums. Die Expositionen ist für Personen mit Sichtbehinderung zugänglich.
Museum für Kinder - Willkommen in einem mittelalterlichen Haus. Die neu eröffnete, als ein Spielraum gelöste ständige Exposition für Kinder. Der Raum ist als Andeutungsinterieur eines mittelalterlichen Prager Hauses aus dem Zeitraum des 14. - 15. Jahrhunderts konzipiert.
Ausstellungen:
Merkur. Die Ausstellung macht Besucher mit tschechischen Herstellern von Metallbaukasten aus dem Zeitraum nach dem ersten Weltkrieg bekannt. Bis 28. 2.
Jan Vanek (1891-1962). Zivilisiertes Wohnen für jeden. Inspirative Ausstellung origineller Wohnungswerbung, modernen Wohnens der ersten Republik und zeitloser Möbel, bei dessen Geburt der bedeutende tschechische Architekt, Publizist und Pädagoge Jan Vanek stand. Von 3. 3. bis 21. 8.
Vietnam in Prag. Das Ziel der Ausstellung ist, die Kultur der vietnamesischen Kommunität auf dem Gebiet Prags näher zu bringen und ihres Lebensstil aufzufangen. Von 31. 3. bis 12. 9.

Müller-Villa
(Müllerova vila)
Werk des Architekten Adolf Loos, Nationalkulturdenkmal
Praha 6 - Stresovice, Nad Hradním vodojemem 14/642
Geöffnet: Di, Do, Sa, So. Besichtigungen: um 10, 12, 14 und 16 Uhr.
Eintritt nur nach vorausgehender Reservierung an Besuchstagen unter Tel. 224 312 012, E-Mail: vila.muller@muzeumprahy.cz.
Besichtigung des Objektes nur mit Lektorkommentar, max. Besucherzahl in einer Gruppe 7 Personen.
Eintrittsgeld: voll 300 Kc, reduziert (Studenten, Senioren, Invaliden) 200 Kc, Kinder bis 6 Jahre Eintritt frei (nur in Begleitung eines Erwachsenen), Zuschlag für ein fremdsprachiges Kommentar 100 Kc pro Person. Kauf einer Geschenkeintrittskarte möglich.
Übersehen Sie nicht: bis 15. 3. Saisonpreisnachlässe - für tschechische Besucher: voll 150 Kc, Studenten 100 Kc, Studentengruppe 50 Kc/Person; für ausländische Besucher: voll 250 Kc, Studenten 200 Kc, Studentengruppe 150 Kc/Person.

Zollhaus von Podskalí Na Výtoni
(Podskalská celnice Na Výtoni)
Praha 2, Rasínovo nábr. 412, Tel. 224 919 833 (Bestellungen von kommentierten Besichtigungen 224 227 490)
Geöffnet: täglich außer Mo 10-18 Uhr.
Eintrittsgeld: voll 30 Kc, reduziert 10 Kc, Familie 60 Kc, Schulgruppen 10 Kc (pro Person inkl. pädagogischer Begleitung), Kinder bis 6 Jahre Eintritt frei.
Jeden ersten Donnerstag im Monat Eintritt für Schüler, Studenten und Senioren frei, sonst 1 Kc.
Ständige Exposition:
Geschichte des verschwundenen Stadtviertels Podskalí, Fährenfahrt auf der Moldau. Frachtschiffbeförderung und Personen-Dampfschifffahrt in Prag.

MUSEEN von A bis Z

BIERBRAUEREIMUSEUM U FLEKU
(PIVOVARSKÉ MUZEUM U FLEKU)
Praha 1, Kremencova 11, Tel. 224 934 019-20, Fax 224 934 805
Geöffnet: Mo-Fr 10-17 Uhr, Sa, So und Feiertage nur Gruppen ab 10 Personen aufgrund einer vorausgehenden Bestellung unter Tel. 224 915 118. Die Besichtigung der Exposition wird durch einen Fachkommentar begleitet. Der Eintrittskartenverkauf endet 60 min vor der Beendigung der Betriebszeit. Es ist geeignet, Besuche von Gruppen von max. 20 Personen im Voraus telefonisch zu vereinbaren.
Eintrittsgeld: 50 Kc, Schulen 25 Kc.
Fachkommentar in Tschechisch, Englisch, Deutsch, Spanisch, Russisch, Schwedisch und Italienisch.
Die ständige Exposition ist im Gebäude der ehemaligen Mälzerei untergebracht. Sie bietet Interessenten für Bierbrauereiproblematik eine vereinzelte Möglichkeit an, sich mit der Erzeugung von Bier und Malz so, wie sie in der Vergangenheit nicht nur in der Bierbrauerei U Fleku, sondern auch in Zehnern von kleinen Bierbrauereien in ganz Prag durchgeführt wurde, bekannt zu machen. Es sind eine perfekt erhaltene Rauchdarre und andere ursprüngliche technologische Anlagen zu sehen.

CHOCO-STORY PRAG
Museum der Schokolade
Praha 1, Celetná 10, Tel. 224 242 953, E-Mail: info@choco-story-praha.cz, www.choco-story-praha.cz
Geöffnet: täglich 10-19 Uhr.
Eintrittsgeld: voll 140 Kc, Senioren, Studenten und Kinder 6-15 Jahre 90 Kc, Kinder 3-6 Jahre 25 Kc, Familie (2 Erwachsene + 3 Kinder) 350 Kc, Gruppen (mind. 15 Personen) à 120 Kc, Schulgruppen (Alter 6-15 Jahre) à 65 Kc (pädagogische Begleitung gratis).
Exposition:
Choco-Story Prag wurde unlängst mit der 7. Stelle in der Rangliste der besten Museen der Schokolade auf der Welt gewürdigt.
Leute fragen oft: "Woher kommt die Schokolade?", "Wie ist sie nach Europa gekommen?", "Wie ist das Geheimnis einer hervorragenden Schokolade?", "Warum wurde Schokolade als Heilmittel genommen?". Das Museum der Schokolade Choco-Story Prag antwortet auf diese und weitere Fragen dadurch, dass es in Worten, Bildern und Geschmack die 2 600 Jahre lange Geschichte der Schokolade lebendig macht. Im Museum werden sie in die aufregende Welt der Schokolade tauchen und sich mit Hilfe von allen Sinnen auf eine Zeitreise begeben. Es wird ein Erlebnis nicht nur für Ihre Augen, sondern auch für Ihre Nase und Ihren Geschmack sein.
Das Museum ist in drei Teile gegliedert. Der erste Teil ist historisch und beschreibt die alte Geschichte des Kakaos als Getränkes und dessen Weg nach Europa, der zweite Teil stellt die Entstehung der Schokolade inklusive derer Nachverarbeitung bis zur Gegenwart dar, der dritte Teil präsentiert die einzigartige Sammlung von historischen Schokoladeverpackungen. Im Vorführungszentrum entdecken Besucher das Geheimnis der Entstehung einer hervorragenden Seidenschokolade und haben die Möglichkeit, Schokoladeerzeugnisse zu kosten, die im Museum hergestellt werden. Dieses Museum ist durch seine Sammlung einzigartig und hat keine Analogie in Prag.
Begleitprogramm:
Probe der Herstellung. Verläuft alle 30 Minuten. Sie sehen, wie man mit Schokolade arbeitet, damit sie schön und lecker ist.

JÜDISCHES MUSEUM IN PRAG
(ZIDOVSKÉ MUZEUM V PRAZE)
Praha 1, U Staré skoly 1, 3, Tel. 221 711 511, Fax 221 711 584, E-Mail: office@jewishmuseum.cz, www.jewishmuseum.cz
Geöffnet: täglich außer Sa und jüdischen Festtagen Winteruhr 9-16.30 Uhr, Sommeruhr 9-18 Uhr. Eintrittsgeld: individuelle Besucher: Erwachsene 300 Kc, Kinder 6-15 Jahre, Studenten 200 Kc, Kinder bis 6 Jahre Eintritt frei, Invaliden mit einem Assistenten 50 Kc, Gruppen: Erwachsene 260 Kc, Kinder 6-15 Jahre, Studenten 160 Kc, Kinder bis 6 Jahre Eintritt frei, Familie (2 Erwachsene, bis zu 4 Kindern): Erwachsene 300 Kc jedes Kind 150 Kc. Begünstigte Besichtigung der Robert-Guttmann-Galerie, erweitert um Besichtigung der Spanischen Synagoge: Erwachsene 70 Kc, reduziert 50 Kc (Kinder 6-15 Jahre, Studenten, Senioren), Kinder bis 6 Jahre Eintritt frei.

Alter jüdischer Friedhof (Starý zidovský hrbitov)
Praha 1, Eingang nur aus der Straße Siroká 3
Gegründet in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts. Der älteste, Avigdor Kar gehörende Grabstein stammt aus dem Jahre 1439. Im Friedhof wurde bis 1787 begraben. Es sind hier viele bedeutende Persönlichkeiten begraben, unter den bekanntesten der Rabbi Jehuda Liwa ben Becalel, genannt Löw (gestorben 1609), der Primas der Judenstadt Mordechaj Maisel und der Renaissancegelehrte, Mathematiker und Astronom David Gans.

Altneusynagoge (Staronová synagoga)
Praha 1, Cervená ul.
In Verwaltung der Jüdischen Gemeine in Prag.
Die Altneusynagoge wurde um die Mitte des 13. Jahrhunderts im frühgotischen Stil gebaut. Sie ist das älteste Denkmal der Prager Jüdischen Stadt und die älteste erhalten gebliebene Synagoge in Europa. Bereits mehr als 700 Jahre dient sie als die Hauptsynagoge der Judengemeine in Prag.

Jüdischer Friedhof in Zizkov (Zidovský hrbitov na Zizkove)
Praha 3, Fibichova ul.
Geöffnet: Mo, Mi 11-15 Uhr, Fr 9-13 Uhr, mit Ausnahme von jüdischen Festen.
Eintrittsgeld: 50 Kc.

Klausensynagoge (Klausová synagoga)
Praha 1, ul. U Starého hrbitova 3a
Ständige Expositionen:
Jüdische Traditionen und Bräuche - Synagoge (Hauptschiff) - Bedeutung der Synagoge und der einzelnen jüdischen Feste.
Jüdische Traditionen und Bräuche - Der Lauf des Lebens (Galerie) - alltägliches Leben der jüdischen Familie und mit der Geburt, der Beschneidung, der Feier Bar Micva, der Hochzeitszeremonie, der Scheidung und dem jüdischen Haushalt verbundene Bräuche.

Maisel-Synagoge (Maiselova synagoga)
Praha 1, Maiselova ul. 10
Barrierenfreier Zugang.
Ständige Exposition:
Geschichte der Juden in Böhmen und Mähren I. - von Anfängen zur Emanzipation. Historische Angaben über die Entstehung der jüdischen Besiedlung in Böhmen und Mähren, der rechtlichen und sozialen Stellung der Juden im mittelalterlichen Staat, Vorstellung der traditionellen jüdischen Bildung von bedeutenden Gelehrten jüdischer Gemeinen und den Gründer der Synagoge aus der Renaissanceepoche Mordechaj Maisel.

Pinkas-Synagoge (Pinkasova synagoga)
Praha 1, Eingang Straße Siroká 3
Ständige Expositionen:
Denkmal an tschechische und mährische Juden, Opfern des Holocausts. An Wänden der Synagoge sind mit Hand an die 80 000 Namen der Opfer geschrieben.
Kinderzeichnungen aus Theresienstadt 1942-1944 (1. Geschoss). Auswahl aus Zeichnungen, die ein wirkungsvolles Zeugnis über das grausame Schicksal von Kindern bringen und häufig das einzige Denkmal derjenigen sind, die nicht überlebt haben.

Spanische Synagoge (Spanelská synagoga)
Praha 1, Vezenská ul. 1
Barrierenfreier Zugang.
Ständige Exposition:
Geschichte der Juden in Böhmen und Mähren II - von der Emanzipation bis zur Gegenwart. Geschichte der jüdischen Kommunität in der Zeit der Aufklärung und Emanzipation, des Österreich-Ungarn, der Ersten Republik, des Protektorats Böhmen und Mähren und in den Nachkriegsjahrzehnten.

Wintersynagoge - Gebetsraum 1. Geschoss (Zimní synagoga - modlitebna 1. patro)
Exposition:
Silber der tschechischen Synagogen - Kultgegenstände aus Böhmen und Mähren aus Sammlungen des Jüdischen Museums in Prag.
Programm: regelmäßige Kammermusikkonzerte. Nähere Informationen unter www.jewishmuseum.cz.

Zeremonielle Halle - Gebäude der Prager Begräbnisbruderschaft (Obradní sín - budova prazského Pohrebního bratrstva)
Praha 1, ul. U Starého hrbitova 3a
Ständige Exposition:
Jüdische Traditionen und Bräuche - Der Lauf des Lebens - Medizin im Ghetto, Tod, jüdische Friedhöfe in Böhmen und Mähren und Tätigkeit der Prager Begräbnisbruderschaft.

MILITÄRISCHES HISTORISCHES INSTITUT
(VOJENSKÝ HISTORICKÝ ÚSTAV)
www.vhu.cz
Das MHI ist eine Wissenschafts-, Forschungs-, Museums- und Bibliothekeinrichtung des Verteidigungsministeriums der CR. Ein untrennbarer Bestandteil des MHI sind Museen: Armeemuseum Zizkov, Flugmuseum Kbely, Militärisches technisches Museum Lesany.

Armeemuseum Zizkov (Armádní muzeum Zizkov)
Praha 3, U Památníku 2
Geöffnet: täglich außer Mo 9.30-18 Uhr.
Eintritt frei.
Exposition:
Das Museum ist in historischen Gebäuden der Gedenkstätte der Nationalbefreiung untergebracht. Die Exposition fängt den Zeitraum des 1. Weltkriegs, der Zwischenkriegs-Tschechoslowakei, des 2. Weltkriegs und der Verfolgung der Armeeangehörigen in den 50. Jahren auf. Es stellt neben Waffen eine Reihe von einzigartigen historischen Uniformen, Fahnen, Orden, Würdigungen und ebenfalls persönlichen Denkmälern auf tschechoslowakische Präsidenten und mit der rezenten Geschichte unseres Landes verbundene Personen.

Flugmuseum Kbely (Letecké muzeum Kbely)
Praha 9, Mladoboleslavská ul.
Geöffnet: Mai - Oktober täglich außer Mo 10-18 Uhr.
Eintritt frei.
Exposition:
Das Flugmuseum wurde im Jahre 1968 im Areal des historischen militärischen Flugplatzes Prag - Kbely, des ersten, nach der Entstehung der Tschechoslowakei im Jahr 1918 aufgebauten Flugstützpunktes gegründet. Zurzeit gibt es in den Sammlungen mehr als 300 Flugzeuge, aus denen 140 ausgestellt sind inkl. 10 flugfähige. Ausgestellt sind auch ausgewählte Typen von weltweit bedeutenden Flugzeugen und daneben auch viele Flugmotoren, Bewaffnungen, Equipment, Uniformen, Fahnen, Würdigungen und weitere Denkmäler, die sich zur Geschichte des tschechoslowakischen und tschechischen Flugwesens beziehen.

Militärisches technisches Museum Lesany (Vojenské technické muzeum Lesany)
257 42 Lesany bei Týnec nad Sázavou
Geöffnet: Juli und August täglich außer Mo 9.30-17.30 Uhr, Juni und September Sa+So 9.30-17.30 Uhr.
Eintritt frei.
Exposition:
Das Militärische technische Museum Lesany befindet sich im Raum der ehemaligen Artilleriekaserne. Die Exposition wird durch mehr als 450 historische Panzer, Kanonen, Motorräder, militärische Panzer-, Last- und Personenfahrzeuge gebildet, die aus dem Zeitraum seit 1890 bis zur Gegenwart stammen.

MUSEUM DER KARLSBRÜCKE
(MUZEUM KARLOVA MOSTU)
Praha 1 - Staré Mesto, Krízovnické nám. 3, www.muzeumkarlovamostu.cz
Verkehrsverbindung: Metro A, Station "Staromestská"; Tram 17, 18, Haltestelle "Staromestská"
Geöffnet: täglich 10-18 Uhr.
Eintrittsgeld: voll 150 Kc, reduziert 70 Kc, Familie 320 Kc, Schulgruppen à 50 Kc
Bestandteile des Museums sind ein Café und ein Museumsshop.
Ständige Exposition:
Das Museum der Karlsbrücke bringt den Besuchern in mehreren Sälen des ursprünglichen Spitals der Kreuzherren und der Kirche des Hl. Geistes (heute Hl. Franziskus) insbesondere die Brückenbaukunst des 14. und 15. oder des 19. und 20. Jahrhundert in vielen Ebenen näher, und zwar in allen Zusammenhängen. Wir finden hier auch Exponate, die die Bindung der Brücke an den Orden der Kreuzherren mit dem roten Stern belegen. Dieser einzige rein männliche Orden hatte das durch den Herrscher gegebene Recht, Zoll und Maut zu erheben, und gleichzeitig die Pflicht, um die Brücke zu sorgen, gegeben.
Zu sehen sind nicht nur Steinbauelemente der Brückenarchitektur, ursprüngliche Handwerkwerkzeuge, Rekonstruktionen von Baumaschinen (unter anderem eine 4 Meter hohe Hubwinde), einmalige Modelle der Judith- und der Karlsbrücke, Statuen von den Brückentürmen und der eigentlichen Brücke, sondern auch zum Beispiel das gotische Altar des Großmeister der Kreuzherren Mikulás Puchner, Kleidung der Kreuzherren, barocke Lunetenbilder von Jan Jirí Heinsch, historische Gravüren der Brücke, Veduten u. ä. Manche Exponate sind wahre Unikate.
Zum ersten Mal werden die erste und die zweite Prager Steinbrücke, also die Judith- und die Karlsbrücke, in einem Modell vorgestellt.
Im Rahmen des Museums sind auch die unterirdische Kreuzherrenkirche und Fundamente der Judith-Brücke aus dem 12. Jahrhundert mit dem ursprünglichen Terrainniveau mit der Anfahrt auf diese erste Prager Steinbrücke, inklusive ihres Diabas-Fugenpflasters.
Neue Exposition:
Sie stellt die Rekonstruktion der Karlsbrücke und deren Problematik vor. Das Projekt erinnert an die Geschichte von Reparaturen, die Genesis der Arbeitsvorgänge und hauptsächlich präsentiert sie neue überraschende Ermittlungen und Ergebnisse der verlaufenden Forschungen des interessantesten Prager Denkmals.
Die interessantesten Steinhauerzeichen aus der ganzen Brücke sind ein Bestandteil des haptischen Expositionsteils, der auch für Sichtbehinderte bestimmt ist.
Aus dem einzigartigen Archiv des Fotografen Martin Frouz ist die die einzelnen Phasen der Reparaturen vor dem Beginn und nach der Fertigstellung dokumentierende vergleichende Fotoexposition zusammengestellt.
Informationszentrum der Reparaturen ist direkt im Museum untergebracht und seine Aufgabe ist, über neue Entdeckungen und Funden regelmäßig zu informieren. Info über die Rekonstruktion unter www.opravakarlovamostu.cz.
Ausstellung:
Richard V. der Papierkönig. Papiermodelle des berühmten tschechischen Modellbauers, Architekten Richard Vyskovský. Ausstellung verlängert bis 26. 3.
Programm:
Prager Venedig - Aussichtsschifffahrten auf dem Kanal von der Judith-Brücke mit live Kommentar über die Karlsbrücke.

MUSEUM DES KAFFEES ALCHEMIST
(MUZEUM KÁVY ALCHYMISTA)
Praha 7, Jana Zajíce 7 (200 m von der Tramhaltestelle "Sparta"), Tel. 233 383 745, www.muzeumkavy.cz, www.alchymista.cz.
Geöffnet: täglich 11-18 Uhr.
Eintrittsgeld: voll 50 Kc, reduziert 25 Kc.
Einkaufsmöglichkeit frisch gerösteten Kaffees und Verweilen im stilvollen Café-Konditorei Alchymista.
Exposition:
Die ständige Exposition des Prager Museums des Kaffees ist ein Kompliment der Tradition der Kaffeekultur von ihren Anfängen über den Weg durch Jahrhunderte um die Welt. Die Erzählung über den Kaffee verfolgt die Kaffeebohnen aus der Plantage bis in die Tasse im Café. In der Sammlung des Museums gibt es kuriose, manchmal bereits vergessene Exponate: Kaffeeröstmaschinen, verschiedene Type von Maschinen zur Vorbereitung, Rösten, Mahlen, Lagerung und Servieren des Kaffees. Ein Bestandteil der Ausstellung ist auch eine Sammlung von Verpackungsmaterialien mit Firmenzeichen sowie weitere Werbematerialien, die nicht nur dem Kaffee, sondern auch Kaffeeersätzen - Zichorie, Kornkaffee und Feigenkaffee - gewidmet sind.
Ausstellung:
Prager Cafés und ihre Welt. Die Fotografien dokumentieren Interieure und die Atmosphäre des Cafélebens des Zeitraums der ersten Republik.

MUSEUM DES KOMMUNISMUS
(MUZEUM KOMUNISMU)
Praha 1, Na Príkope 10, Tel. 224 212 966, E-Mail: muzeum@muzeumkomunismu.cz, www.muzeumkomunismu.cz
Das Museum ist im Palais Savarin, Na Príkope 10, untergebracht. Verkehrsverbindung: Metro A, B, Station "Mustek".
Geöffnet: täglich 9-21 Uhr.
Besichtigungen mit Führer auf Bestellung.
Das Museum stellt einen suggestiven Blick auf die Ära des Kommunismus mit Orientierung an die Tschechoslowakei (allgemein) und an Prag (spezifisch) in vielen Sphären und aus verschiedenen Sichtwinkeln:
Alltagleben, Politik, Geschichte, Sport, Ökonomie, Bildung, Kunst (konkret sozialistischer Realismus), mediale Propaganda, Volksmilizen (Lidové milice), Armee, Polizei (inklusive geheime Dienste StB), Zensur, Gerichts- und andere Zwangsinstitutionen (inklusive der Ära des Stalinismus - Prozesse und politische Arbeitslager) usw. Es widmet sich insbesondere dem Zeitraum des totalitären Regimes seit dem Februar-Putsch im Jahre 1948 bis November 1989 zum Zeitpunkt der sog. "Samtrevolution".
Das Museum nimmt eine Fläche von ungefähr 450 m [2] ein, und zwar im Palais Savarin, das sich im Zentrum Prags, in der Straße Na Príkope 10 (2 min vom Wenzelsplatz) befindet. Die Ausstellungsräume ermöglichen es, die Gegenstände und historische Dokumente zu zeigen und zu interpretieren. Die Ausstellung wird mit Erzählungen begleitet, die aus maßgebenden, mit dem Kommunismus als einem Phänomen des 20. Jahrhunderts zusammenhängenden Daten und Fakten sorgfältig verarbeitet wurden. In keinem Fall möchten die Organisatoren der Ausstellung nicht, aktuelle politische Fragen in der CR propagieren oder sich damit auf eine andere Weise befassen und werden es auch nicht tun.

MUSEUM KAMPA
Jan-und-Meda-Mládek-Stiftung
Praha 1, U Sovových mlýnu 503/2, Tel. 257 286 147, Fax 257 286 113, E-Mail: info@museumkampa.cz, www.museumkampa.cz
Geöffnet: täglich 10-18 Uhr.
Neu eröffnetes Restaurant und Café Mlýny mit Aussicht auf die Karlsbrücke, den Hradschin und den ganzen Kai.
Zur Beachtung: Bis 31. März 2010 verläuft im Hauptgebäude des Museums Kampa den Aufbau der Klimaanlage. Der Betrieb des Museums ist nicht unterbrochen, der Zugang in die ständige Exposition der modernen Kunst ist jedoch beschränkt.
Aktuelle Informationen über die Öffnungszeit unter Tel. 257 286 147 oder unter www.museumkampa.cz.
Ständige Expositionen:
Frantisek Kupka. Die Exposition stellt eine der bedeutendsten Kollektionen der Werke dieses Bahnbrechers der abstrakten Kunst vor. In der Exposition sind Werke vom Zeitraum der Studentenjahre, Werke aus der Hochperiode des abstrakten Schaffens Kupkas sowie aus späteren Jahren ausgestellt.
Otto Gutfreund. Der bedeutendste tschechische Bildhauer der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ist vor allem durch seine kubistischen, in Bronze gegossenen Statuen repräsentiert.
Moderne mitteleuropäische Kunst. Die Exposition stellt Werke von bedeutenden tschechischen, slowakischen, polnischen, ungarischen und jugoslawischen Künstlern vor, insbesondere ihr Schaffen aus den 60., 70. und 80. Jahren, aber auch gegenwärtige Werke.
Begleitprogramm:
Kommentierte Besichtigung in der tschechischen, englischen, deutschen, französischen oder italienischen Sprache. Reservierung unter der angeführten Rufnummer, Fax, E-Mail, an der Kasse oder im Büro des Museums.
Workshops und Animationsprogramme: Für Familien mit Kindern, Schul- und Interessengruppen bieten wir eine Menge von unterhaltungs-bildenden, sog. "Animationsprogrammen" auf Bestellung zu der ständigen Exposition sowie zu kurzfristigen Ausstellungen an. Über das konkrete Angebot informieren Sie sich bitte unter den angeführten Kontakten oder unter www.museumkampa.cz/programy.

MUSEUM VON MINIATUREN
(MUZEUM MINIATUR)
Praha 1, Strahovské nádvorí 11 (Areal des Klosters Strahov), Tel. 233 352 371, www.muzeumminiatur.com
Geöffnet: täglich 9-17 Uhr.
Eintrittsgeld: Erwachsene 70 Kc, Studenten, Kinder und Senioren 50 Kc.
Exponate: z. B. Kamelkarawane im Nadelöhr, auf einem halbierten Mohnkorn gemaltes Porträt von A. P. Tschechow oder auf einem menschlichen Haar geschriebene Vaterunser, und sogar das auch im Guinness-Buch der Rekorde eingetragene kleinste Buch auf der Welt mit Dimensionen von 0,9 x 0,9 mm (!), das unter Mikroskopen angesehen werden kann.
Miniaturkopien von Bildern von berühmten Meistern (Salvador Dalí, Henri Matisse, Sandro Botticelli, Rembrandt van Rijn, Leonardo da Vinci u. a.), handgemalt auf Mammutbein 10 x 10 mm groß, können mittels Lupe detailliert angesehen werden.
Alle Exponate sind Werke von Anatolij Konenko (1954) aus dem sibirischen Omsk.
Weitere interessanten Fakten erfahren Sie bei der Besichtigung.

PAEDAGOGISCHES MUSEUM VON J. A. KOMENSKÝ IN PRAG
(PEDAGOGICKÉ MUZEUM J. A. KOMENSKÉHO V PRAZE)
Praha 1 - Malá Strana, Valdstejnská 20, Haus "Zur Goldenen Sonne", Tel. 257 533 455, Fax 257 530 661, E-Mail: pedagog@pmjak.cz, www.pmjak.cz
Verkehrsverbindung: Metro A Station "Malostranská", Tram 1, 8, 12, 18, 20, 22, Haltestelle "Malostranská".
Geöffnet: täglich außer Mo 10-12.30 und 13-17 Uhr.
Ständige Exposition:
Legat von J. A. Komenský / Traditionen und Herausforderungen der tschechischen Bildung in Europa. Die Exposition ersetzt die bestehende ständige Exposition im Gebäude des Pädagogischen Museums von J. A. Komenský. Die Ausstellung orientiert sich an die Entwicklung der Bildung der tschechischen Nation vom Mittelalter bis zur Gegenwart im europäischen Kontext (Beschriftungen tschechisch-englisch). Die Exposition ist um einzigartige Schulhilfemittel, Lehrbücher, alte Drucke, Landkarten u. a. ergänzt. Ein Bestandteil der Exposition ist ein Schulkabinett. Interaktives Programm J. A. Komenský, Leben, Werk, Legat. Projektion von Dokumentarfilmen.
Ausstellungen:
Jakub Jan Ryba - nicht nur Autor der Tschechischen Weihnachtsmesse. Die Ausstellung ist J. J. Ryba als Pädagogen gewidmet und wurde in Zusammenarbeit mit dem Museum in Rozmitál pod Tremsínem, dem Tschechischen Museum der Musik (NM) und der Gedenkstätte der nationalen Schrifttums vorbereitet. Auf der Ausstellung sind auch Manuskripte von J. J. Ryba zu sehen. Do 28. 2.
Europäischer Humanist Premysl Pitter (1895-1976). Die Ausstellung bringt den 115. Jahrestag der Geburt des bedeutenden tschechischen Pädagogen, Pazifisten, christlichen Denkers und Humanisten in Erinnerung, der sich der Erziehung von Kindern gewidmet hat und nach dem 2. Weltkrieg während der sog. Aktion "Schlösser" Hunderte von Kindern gerettet hat, die aus Konzentrationslagern zurückkehrten oder in Internationslagern platziert waren. Von 26. 3. bis 11. 7.

SCHOKOLADEHAUS
(COKOLÁDOVÝ DUM)
1. tschechisches Museum der Schokolade und Schokoladebilder
Praha 1, Týnská 10, Tel. 607 919 438, E-Mail: cokoladovemuzeum@seznam.cz, www.cokoladovydum.cz
Kommen Sie sich entspannen, ausruhen, unterhalten, in die Geschichte und das Geheimnis der Herstellung der Schokolade einsehen und sich mit Schokolade so bekannt machen, wie Sie sie bestimmt nicht kennen.
Gönnen Sie sich eine Tasse ehrlicher schmackhafter Schokolade oder die Degustation der Schokolade von neuen tschechischen oder ausländischen Produzenten, machen Sie Ihre eigene Schokolade oder Schokoladebild und gönnen Sie sich ein ungewöhnliches ästhetisches Erlebnis - Besichtigung der weltberühmten einzigartigen Kollektion von wunderschönen, mit Schokolade gemalten Bildern von Vladomír Cech (uns hat sogar der französische Präsident Sarkozy besucht!). Gönnen Sie sich und Ihren Kindern einen süßen und duftigen Märchennachmittag! Schokoladebar: 22 Sorten heißer Schokolade, Schokoladebier, -liköre und -gebäck. Schokolademassagen und orientalische Massagen gegen Altern (auf Bestellung).

WAX MUSEUM PRAGUE, s. r. o.
Museum von Wachsfigurinen
Praha 1, Melantrichova 5, Tel. 224 229 852, E-Mail: info@waxmuseumprague.cz, www.waxmuseumprague.cz
Geöffnet: täglich 9-20 h.
Exposition von tschechischen und ausländischen Persönlichkeiten aus dem Bereich der Wissenschaft, Kultur und des Sports z. B. T. G. Masaryk, F. Kafka, D. Hasek, K. Gott, A. Einstein, C. Chaplin, E. Presley, M. Jagger u. a.
Kaleidoskopisches Kino, Souvenirshop.

Änderung des Programms vorbehalten.

Quelle: pis - Prager Informationsdienst
 
 
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